3 gute Gründe einen Blogartikel zu kommentieren

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Kommentare auf Webblogs. Die einen werden davon geflutet, während die anderen Tag für Tag nur Spam-Kommentare erhalten. Was ist der Grund dafür? Warum werden bestimmte Artikel mehr als andere oder gar nicht kommentiert? Wann und warum kommentieren Leser einen Artikel? Mit diesen Fragen werde ich mich heute, im Rahmen der Blogparade von Robert Weller mit dem Titel: „Wann und warum kommentierst du einen Blogartikel?„, beschäftigen.

Die Frage nach dem warum…

Warum also einen Blogartikel kommentieren und dabei Zeit und Ressourcen für etwas opfern, wovon man nicht direkt etwas hat? Aus wirtschaftlicher Sicht macht es nur in bestimmten Fällen Sinn etwas zu kommentieren. Denn meistens sind wir im Internet auf der Suche nach Informationen und haben es in der Regel eilig. Nur die Spezies der Stammleser nimmt sich dann auch Zeit und hinterlässt auch mal einen Kommentar mit Substanz.

Doch nun zu mir. Wann kommentiere ich Blogartikel und warum? Dafür gibt es primär drei Gründe:

  1. Die Beziehung zum Autor
    Wenn der Autor es schafft einen guten Draht zu mir als Leser aufzubauen, lese ich nicht nur gerne und regelmäßig seine Blogartikel, sondern kommentiere diese auch, um eventuell einen Tipp zu geben oder einfach nur Danke zu sagen. Die Beziehung, die der Autor aufgebaut hat (z.B. durch seinen Schreibstil, seine Persönlichkeit etc.) nimmt mir die Hürde, die ich normalerweise beim Kommentieren habe.
  2. Die Lösung meines Problems
    Habe ich das gefunden, was ich wollte? Oder war auch dieser Artikel wieder nur verschwendete Zeit auf dem Weg zur Lösung meines Problems? Das ist die Frage, die sich wahrscheinlich jeder am Ende, oder viel wahrscheinlicher noch in der Mitte, eines Artikels stellt. Wenn ich lange nach etwas suche und fündig werde, dann greift die sogenannte Reziprozität (was im Alltag hinter „geben und nehmen“ steckt).
  3. Den eigenen Senf dazugeben
    Artikel, die ein heikles Thema ansprechen oder in denen klar Stellung zu einem Thema genommen wird, werden ebenfalls stark kommentiert. Vor allem wenn das  behandelte Thema Emotionen bei Lesern weckt. Das selbe Prinzip verbirgt sich hinter Social Media Marketing. Die Reaktionen der Leser dienen der Verbreitung einer Marke oder eines Produkts. So verhält es sich meiner Meinung nach auch mit Kommentare in Blogs. Wer mit einem guten Artikel Emotionen weckt oder ein kontroverses Thema anspricht, kann davon ausgehen, dass auch ich meinen Senf dazugeben werde.

 

„Kommentarfreudige“ Artikel schreiben

Wie schreibt man nun einen Artikel, bei dem die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass dieser auch kommentiert wird? Kombiniert man meine Gedanken oben nun in einer Liste, so könnte diese folgendermaßen aussehen:

  1. Wie sieht mich der Leser? Wie sehe ich Ihn? Duze oder sieze ich meine Leser? Wissen meine Leser wer ich bin und wie ich aussehe? Was wissen Sie noch über mich und mein Leben (Hobbys, Interessen)?
  2. Mit welcher Absicht lesen Besucher meinen Artikel? Haben Sie mich gezielt über Google gefunden oder (zufällig) über soziale Medien? Welche Antworten verspricht meine Überschrift bzw. mein Teaser-Text?
  3. Welche Meinung könnten meine Leser zu dem Thema haben? Kann ich sie irgendwie aus der Reserve locken, damit Sie Ihre Meinung kundtun? Vielleicht mit einer themenrelevanten Frage am Ende des Artikels?

Hat man Sich Gedanken zu diesen Dingen gemacht und den Artikel anhand der Erkenntnisse verfasst, kann man auch davon ausgehen, dass der Artikel kommentiert wird.

Und was denkst du über das Kommentieren von Blogbeiträgen? 😉

 

3 Kommentare
  1. Robert Weller
    Robert Weller says:

    Da geb ich dir Recht! Fällt dann eben unter Community Management oder i.e.S. sogar Marktforschung und nicht mehr SEO oder Web-Analytics. Aber wer fühlt sich dafür schon zuständig… ? 😉

    Antworten
  2. Robert Weller
    Robert Weller says:

    Hallo Robert,
    meine Blogparade endet heute und ich bedanke mich für deinen Beitrag! Insgesamt sind über 25 Kommentare allein im Blog dazu abgegeben worden, viele weitere in sozialen Netzwerken. Ich freu mich sehr, dass das Thema auf Interesse gestoßen ist und ich eine sehr schöne und hoffentlich hilfreiche Zusammenfassung daraus erarbeiten kann.

    Beste Grüße,
    Robert

    Antworten
    • Robert Nejbert
      Robert Nejbert says:

      Hi Robert,

      es freut mich, dass deine Blogparade erfolgreich zu Ende gegangen ist. Ich fand es interessant zu sehen wie andere Blogger und Webworker zum Thema „Kommentare bei Blogartikeln“ stehen und sich im Rahmen der Blogparade selbst damit zu befassen. Aus meiner Sicht werden Kommentare viel zu oft vernachlässigt. Man sollte in bestimmten Branchen statt der vielen Keyword- und Verhaltens-Analysen doch einfach mal seine Besucher zu Kommentaren ermutigen und mit diesem Wissen weiterarbeiten.

      Viele Grüße

      Robert

      Antworten

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