5 Punkte, die du für deinen Internet-Auftritt auf dem Schirm haben musst

Deine Start-Up-Idee ist solide, das Konzept durchdacht und der Termin für den Launch steht auch schon fest. Es ist kein Geheimnis, dass auch der eigene Internet-Auftritt für den Gesamterfolg enorm wichtig ist. Was dabei zu beachten ist, möchte ich heute in 5 Punkten skizzieren:

1. Professionelles Web-Design bzw. Konzept

Wer nach einem Webdesigner in seiner Umgebung recherchiert, hat die Qual der Wahl und das ist auch gut so! Im Netz findet man neben diversen „klassischen“ Angeboten (HTML- und CSS-Programmierung von Webseiten) auch Homepage-Baukästen (1&1, Strato und Co.) und verschiedene kostenlose Content Management Systeme (CMS) wie TYPO3, Joomla, Drupal, WordPress und andere. Jeder dieser Ansätze hat vermutlich seine Daseinsberechtigung sowie die jeweiligen Vor- und Nachteile. Hier ein kurzer Überblick:

HTML- und CSS-Programmierung von komplexeren Webseiten ist für den Webworker oft sehr zeitaufwendig und schlägt sich dann unter Umständen in höheren Kosten nieder. Um so eine Webseite später eigenständig zu pflegen, muss man sich genauer mit der Programmierung auseinandersetzen.

Bei Homepage-Baukästen von 1&1, Strato und Co. handelt es sich im Großen und Ganzen um Webseiten, die man ohne spezielle Vorkenntnisse und relativ preiswert im eigenen Browser-Fenster erstellen kann. Dabei ist man allerdings vom jeweiligen Anbieter abhängig. Auch muss man bei vielen Anbietern Abstriche in Bezug auf den Funktionsumfang und die Design-Vielfalt machen.

Kostenlose Content Management Systeme wie WordPress, TYPO3, Joomla und Drupal sind flexible und inzwischen sehr benutzerfreundliche Konzepte, um Webseiten und Blogs kostenlos zu erstellen und zu pflegen. Alle diese Systeme sind im Netz sehr beliebt. Dabei hat WordPress derzeit deutlich die Nase vorn, wie ein schneller Check zeigt:

5 Punkte für gutes Wedesign

Weltweites Interesse für unterschiedliche CMS (Screenshot: Google Trends)

Wir arbeiten seit einigen Jahren mit WordPress und sind mehr als zufrieden mit diesem System. Die Installation und Einrichtung ist für den Laien etwas aufwendiger, das Veröffentlichen von Inhalten hingegen ist nach einer kurzen Einweisung sehr einfach und intuitiv! Das System ist kostenlos und man bleibt langfristig unabhängig! Mehr Infos dazu gibt es auf der offiziellen WordPress-Webseite.

2. Suchmaschinen-Optimierung

Suchmaschinenoptimierung ist kein Buch mit sieben Siegeln. Auch du selbst kannst dazu beitragen, dass Google deine Seite findet und mit besserer Platzierung in den Suchergebnissen belohnt (Stichwort: Content Marketing und Blogging). Das Internet lebt von Informationen und deshalb sind sowohl für Menschen als auch für die Suchmaschine Google die Seiten wichtig, die auch relevante Informationen zu einem Thema oder einem Themenkomplex bieten. Das bedeutet für dich: Inhalte erstellen und veröffentlichen und gerade für diesen Zweck wurden CMS-Systeme im Allgemeinen und WordPress im Speziellen konzipiert.

3. Social Media und Kommentare

Menschen tauschen sich nicht nur im wahren Leben permanent aus. Auch online wird gerne diskutiert und kommentiert. Deshalb ist es wichtig, dass der eigene Internet-Auftritt den Besuchern diese Möglichkeiten auch bietet. Dabei sollte die Webseite nicht nur nach außen mit Facebook, Google+ und Co. vernetzt sein. Auch eine Kommentar-Funktion für die eigenen Beiträge ist für die Interaktion sehr wichtig! In diesem Beitrag geht z.B. Michael Firnkes auf das Thema warum Kommentare wichtig sind sehr ausführlich ein. Ein CMS ist hierfür sehr gut ausgestattet.

4. Zeitgemäße und schnell erweiterbare Webseite

Auch das Internet steht nicht still! Deshalb muss darauf geachtet werden, dass die eigene Webseite immer auf dem aktuellsten Stand der Technik ist. Davon hängen schließlich die Sicherheit und die Benutzerfreundlichkeit der Webseite ab. Aktuell ist z.B. darauf zu achten, dass die Webseite auch auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets gut aussieht (Responsive Webdesign). Auch das Design ist nicht zu unterschätzen. Eine frische und moderne Oberfläche spiegelt dein Unternehmen wieder, ich habe bereits über die aktuellen Webdesign – Trends berichtet!

5. Die Sache selbst in die Hand nehmen

Es ist dein Start-Up und deine Webseite. Deine Persönlichkeit und dein Produkt sollten in deine Webpräsenz mit einfließen. Dabei sind der Gesamteindruck und die Konsistenz enorm wichtig. Der Webdesigner kann dich unterstützen, aber nur du weist, was dich und dein Produkt ausmacht! Setze dich mit diesen Punkten auseinander, bevor du eine Webseite in Auftrag gibst!

 

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