Gratis E-Book für Selbständige: „SEO & Social Media im Einsatz, 10 Expertenberichte“

Gratis E-Book für Selbständige: „SEO & Social Media im Einsatz, 10 Expertenberichte“

“Seo und Social Media im Einsatz” kostenloses E-Book für Selbständige

“Seo und Social Media im Einsatz, 10 Expertenberichte” – Screenshot: Hanser-Verlag

Als Selbständiger kann man nicht genug Wissen haben, vor allem nicht, wenn es um solche Themen wie Suchmaschinen-Optimierung und Social Media Marketing geht. Vor einiger Zeit bin ich zufällig auf das kostenlose E-Book „SEO & Social Media im Einsatz, 10 Expertenberichte“ (ein Begleit-E-Book zum Buch “SEO und Social Media: Handbuch für Selbständige und Unternehmer” von Michael Firnkes) gestoßen und hier im Blog verlinkt.Nun habe ich endlich Zeit gefunden, das E-Book selber durchzulesen und kurz zu rezensieren.

Kapitel 1:
„Die SEO und Social Media taugliche Webseite“

Zu Beginn möchte ich ein Paar Worte zur Autorin hinter dem ersten Kapitel von „SEO & Social Media im Einsatz, 10 Expertenberichte“ verlieren:
Christina Fuchs befasst sich professionell mit Webdesign (vorrangig mit dem großartigen CMS WordPress, mit welchem auch wir arbeiten), Suchmaschinenoptimierung und Social Media.

Auf Ihrem eigenen Blog gibt Sie wertvolle Tipps und praktische Informationen für alle, die sich selber um ihre Website und um SEO kümmern (auch für internetaffine Selbständige natürlich).
Sie behandelt dort wichtige Basics und hilft Ihren Lesern sich schnell in der oft verwirrenden SEO- und Social Media Landschaft zurechtzufinden. Das ist sehr praktisch, denn gerade um diese Themen ranken sich viele Mythen, das Internet ist nahezu übersät mit SEO-Halbwissen.

Dasselbe gilt auch für Ihren Part „Die SEO und Social Media taugliche Webseite“. Dieses ausführliche Kapitel geht in erster Linie auf die SEO-Grundlagen ein und zeigt, wie Selbstständige ohne viel Aufwand ihre Position in den Suchergebnissen von Google positiv beeinflussen können. Wenn auch du schon immer wissen wolltest:

  • Was sprechende URLs sind und warum sie für SEO wichtig sind
  • Was es mit den Begriffen Follow- und Nofollow-Link auf sich hat
  • Wie und wozu du eine XML-Sitemap brauchst und wie du diese mit WordPress generiert
  • Warum Duplicate Content fatal für das Ranking deiner Website ist
  • Welche Bedeutung Meta-Tags (title, description, robots, canonical) für SEO haben
  • Und wie du mit Rich Snippets mehr Besucher auf deine Website bekommst

dann wird dir dieses Kapitel mit Sicherheit weiterhelfen. Schließlich baut Suchmaschinenoptimierung auf diesen Sachen auf. Wer diese Punkte ignoriert und gleich mit Linkbuilding-Maßnahmen und Content Marketing startet, verschenkt viel Potential.

Neben Onpage-SEO geht es in diesem Kapitel auch um Social Media. Ich persönlich zähle Social Media Marketing zu SEO bzw. zu Offpage-SEO. Hier geht es um die Frage, ob man wirklich einen Firmenblog braucht, was ein Newsfeed ist, welche Vorteile es für das Marketing deiner Website hat und wie du mit Hilfe von Teilen- und Folge-Mir-Buttons deine WordPress-Website populärer machen kannst. Die technischen Informationen wurde sehr sorgfältig aufbereitet und richten sich in erster Linie an Leser, die noch nicht so ganz in der Thematik „Social Media“ drin sind.

Kapitel 2:
„Blogs für den Leser schreiben, für den Robot optimieren“

Nach der technischen Einführung führt die Kommunikationsberaterin Doris Schuppe das Thema „Blog“ aus kommunikativer Sicht weiter.
Im Prinzip ist das 2. Kapitel „Blogs für den Leser schreiben, für den Robot optimieren“ eine Einführung in das sehr aktuelle Thema Content Marketing. Hier geht es darum zu entscheiden, welche Texte für Content Marketing besser geeignet sind. In diesem Abschnitt gibt die Autorin Einblicke in Ihre Arbeit und zeigt unter anderem:

  • Wie du relevante Themen für deine Leser finden kannst
  • Warum aktuelle Inhalte auch für Google wichtig sind
  • Wie man bei seinen Texten auf den Punkt kommt
  • Was Internet-Texte von Zeitungsartikeln unterscheidet
  • Wie man Blog-Beiträge smart strukturieren kann
  • Welcher Schreibstil für den eigenen Blog besser geeignet ist

Unter dem Strich ist dieses Kapital eine schöne Zusammenfassung mit vielen Tipps und Tricks rund um Content Marketing.

Kapitel 3:
„Social Media Newsrooms“

Im 3. Kapitel geht der Online Marketing Berater und Blogger Rober Weller ausführlich auf das Thema Social Media Newsrooms ein. Studien und Umfragen zeigen, dass Kunden bzw. potentielle Kunden sich gerne in Social Media informieren.

Da wir im Online Marketing aber in der Regel sehr viele unterschiedliche Kanäle nutzen (Firmen-Blog, YouTube, Facebook, Google+, Xing, Twitter und so weiter), kann es sinnvoll sein, dem potentiellen Kunden die Suche nach produktrelevanten Informationen zu erleichtern.

Genau dafür setzt man einen Newsroom ein, einen Ort, an dem alle Informationen in Form von Berichten, Präsentationen, Bildern, Videos und so weiter gebündelt werden. Es geht also um gebündelte Kommunikation, woraus sich dann natürlich automatisch viele Ansätze und Fragen ergeben, zum Beispiel:

  • Was genau ist ein Social Media Newsroom?
  • Welche Vorteile haben sie und für wen sind Social Media Newsrooms geeignet
  • Welche Elemente und welchen Aufbau weisen Social Media Newsrooms auf
  • Welche Infos und Inhalte genau gehören in ein Social Media Newsroom
  • Wie wird ein Social Media Newsroom technisch realisiert

Zum Schluss gibt es von Robert Weller eine praktische Checkliste für den eigenen Social Media Newsroom und einige Lesetipps zu den Themen Barrierefreiheit, Usability und Responsive Webdesign.

Kapitel 4:
„Linkaufbau – mehr als nur ein Link“

Im 4. Kapitel geht es mit Janina Schmitt (Linkaufbau-Agentur„Linkliebe“) ans Eingemachte: „Linkaufbau – mehr als nur ein Link“ heißt dieser Part und geht näher auf die Maßnahmen zum Linkbuilding ein. Doch warum sind Links (auch Backlinks genannt) so wichtig? Genau: Links sind Empfehlungen und werden von Google mit besseren Plätzen bei den Suchergebnissen honoriert.

Wer in dieses Thema praktisch eintauchen möchte und eine gelungenen Einführung gesucht hat, wird hier fündig. Am Anfang geht es um die Frage was ein Link überhaupt ist und was bei der Verlinkung zu beachten ist. Später folgen praktische Beispiele und Link-Ideen für unterschiedliche Unternehmensbereiche wie:

  • Anwälte
  • Onlineshop-Betreiber
  • Hotels und Unterkünfte

Ein durchaus gelungenes Kapitel für einen gelungenen Offpage-SEO-Start der eigene Homepage!

Kapitel 5:
„Storytelling“

Im Kapitel 5 geht es um das spannende Thema „Storytelling“. Autorin und Marketingexpertin Pia Kleine Wieskamp beschreibt darin, warum Geschichten so spannend für unser Gehirn sind und was das Ganze mit Marketing zu tun hat. Auch aktuellen Themen wie

  • Digital Storytelling
  • Transmedia Strorytelling
  • Storytelling und Social Media
  • Storytelling und SEO
  • Aufbau, Umsetzung und Monitoring einer Story

werden angerissen und erläutert.
Dieses Kapitel richtet sich in erster Linie an Leser, die den Begriff „Storytelling“ schon mal gehört haben, ihn aber nicht so genau zuordnen können. Ich persönlich hätte mir noch ein Strory-Beispiel zu einem Beispiel-Produkt oder einer Dienstleistung gewünscht, ansonsten ist die Einführung in das Thema rund.

Kapitel 6:
„YouTube und SEO“

Mit dem Thema Storytelling geht es dann auch indirekt weiter. Was bringt einem eine gute Story (zum Beispiel im Video-Format), wenn diese niemand zu Gesicht bekommt? Hannes Schleeh geht deshalb auf die technischen Aspekte von YouTube-Videos ein bzw. auf ihre Suchmaschinenoptimierung. Das Ganze ist in der Tat nicht so einfach, denn der Suchalgorithmus von Google kann keine Bilder und Videos „sehen“. Es gibt dennoch Wege, seine Videos für den Suchmaschinen-Riesen zu optimieren. Wie das gehen soll, wird hier detailliert erläutert. Es geht unter anderem um die Optimierung von:

  • Der Beschreibung des Videos
  • Titeln der Ursprungsdatei
  • Längeren Filmen mit Sprungmarken
  • Keywords
  • Tags
  • Passender Rubrik
  • Untertitel

Ergänzt wird dieses Thema am Ende mit einem kurzen Einblick in die Arbeitsweise der Suchmaschine Google. Es geht hier primär um die Frage, welche Signale die Suchmaschine auswerten kann und wie man dieses Wissen für seine Videos nutzt? Wer mehr über das Thema Videos im Internet erfahren möchte, sollte sich die Projekte Hannes Schleeh anschauen.

Kapitel 7:
„Shitstorms: Erfolgreiche Krisenkommunikation in Social Media“

Heute kommunizieren wir fast in Echtzeit: Wir kommunizieren überall und über alles. Ob wir lernen, feiern oder einkaufen – vieles landet oft als Nachricht auch im Netz (z.B. auf Facebook oder Twitter). Das sollte jedes seriöse Unternehmen im Hinterkopf behalten, denn wenn es zu einem Shitstorm kommt, müssen alle Mitarbeiter wissen, was zu tun ist. Die PR-Beraterin Nicole Huber spricht genau diesen schmerzhaften Punkt im 7. Kapitel an und zeigt einige wirkungsvolle Mechanismen auf, wie Krisenmanagement funktionieren kann. Spannend fand ich unter anderem folgende Punkte:

  • Vorsorge hilft
  • Erste Hilfe (Handbücher und Checklisten)
  • Was tun, wenn die Krise da ist?
  • Nach der Krise ist vor der Krise

Mit dem Thema Shitstorm sollte sich jeder Gründer und Selbständiger beschäftigt haben. Hierfür bietet die Einführung von Nicole Huber auf jeden Fall einen guten Start. Einen „Social Media Wetterbericht“ gibt es gratis dazu.

Kapitel 8:
„Social Media Guidelines: sinnvoll oder überflüssig?“

Auch hier geht’s es um Kommunikation, die externe Kommunikation der Mitarbeiter. Es geht im Prinzip um Regeln, auf die man als Unternehmer oder Mitarbeiter im Internet achten sollte, wenn man nach außen kommuniziert. Oft machen solche Regeln Sinn. Andererseits kann die Motivation der Mitarbeiter stark unter zu drastischen Regeln leiden. Der Leser findet hier neben der ausführlichen Erläuterung für den Begriff „Social Media Guidelines“ auch Informationen zu den Themen:

  • Warum Unternehmen keine Social Media Guidelines brauchen
  • Warum Social Media Guidelines sinnvoll sind
  • Wie sollten Social Media Guidelines heute aussehen?
  • Wie erreicht das Regelwerk die Mitarbeiter?

Sehr interessant und anschaulich finde ich in diesem Zusammenhang die Beispiele, die der Autor und Journalist Falk Hedemann zusammengestellt hat: Es handelt sich um Social Media Guidelines von solchen berühmten Unternehmen wie Adidas, Daimler oder Tschibo, die man auch als Selbständiger zur Inspiration nutzen könnte.

Kapitel 9:
„Hashtags, Graphsearch & Co.“

Das Kapitel 9 von Manuel Ziegler (Berater für IT-Sicherheit) ist etwas theoretischer und langatmiger als die vorhergehenden Kapitel. In seinen Ausführungen geht er auf folgende Punkte ein:

  • Wo gibt es Hashtags und was bewirken sie?
  • Hashtags einsetzen
  • Was ist Graphsearch und welche Gefahren gehen damit einher?
  • Der Nutzen von Graphsearch

Diese Themen sind etwas speziell aber dennoch wichtig, wenn man als Selbständiger vorhat, über soziale Medien zu kommunizieren und Kunden zu gewinnen.

Kapitel 10:
„Freiberufler, Selbständige und Autoren als Marke“

Was Braucht man als Selbständiger, um eine Marke aufzubauen? Brauche ich einen Blog oder reicht eine Website? Und was und wie viel soll ich bei Facebook posten? Welche Social Media Kanäle sind für mich überhaupt von Bedeutung? Das sind einige der wichtigen Fragen, die sich jeder Selbständige am Anfang stellt und auf die er dringend Antworten sucht. Genau dieser Situation widmet sich Steffen Meier – freier Journalist und Schriftsteller. Locker und unterhaltsam räumt er dabei mit den hartnäckigen Klischees auf.

Fazit:
Zusammenfassend kann man sagen, dass das E-Book viel Input und praktisches Wissen bereitstellt, um sich als Selbstständiger auf das Thema Suchmaschinenoptimierung und Social Media einzulassen und sicher die ersten Schritte zu wagen.

andreas

Webworker aus Überzeugung...

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