Gründe für eine Abstrafung durch Google und wie man sie vermeidet

Lange Zeit unbemerkt geblieben, mittlerweile jedoch hart von Google abgestraft, sind unnatürliche Linkbuilding- und Linktausch-Maßnahmen.

Wer heute beim Optimieren nicht aufpasst, läuft schnell Gefahr von Google in den Suchergebnissen runtergesetzt zu werden.

Damit das nicht passiert, sollte man einige Regeln bei der Optimierung seiner Seite oder seines Blogs beachten.

Achtung-Abmahnung durch GoogleDieser Artikel zählt mögliche Gründe für eine Abstrafung durch Google auf und gibt Tipps, wie man Fehler vermeiden kann.

Denn der Suchmaschinen-Gigant verbessert seine Algorithmen immer weiter um Manipulationen dieser Art zu unterbinden und dem Nutzer nur wirklich hochwertige Inhalte zu präsentieren. Die letzten großen Updates namens Panda und Penguin (2013) beinhalten viele wichtigen Änderungen und haben für viel Aufruhr in SEO-Kreisen gesorgt.

Minderwertige, gekaufte und getauschte Links

Ein sehr wichtiges Kriterium für die Positionierung in den Google-Suchergebnissen sind Backlinks, d.h. Links, die von anderen Seiten auf die betreffende Seite verweisen. Ohne einen korrekten Filter für die Qualität dieser Links wies dieses Kriterium jedoch ein hohes Manipulationspotential auf. Links wurden gekauft, getauscht und in großen Mengen generiert. Was früher noch für gute Platzierung sorge, kann heute zu einer Abmahnung durch Google führen. Im aktuellen Google-Blog-Beitrag zum Thema unnatürliche Links kann man im Detail nachlesen, welche Maßnahmen und Praktiken gegen die Richtlinien von Google verstoßen.

Wenn die inzwischen ausgeklügelten Algorithmen feststellen, dass übermäßig viele minderwertige Links in kurzer Zeit aufgebaut wurden, sieht Google diese als sogenannte „Spamlinks“ an und straft Seiten mit solchen möglicherweise ab. Auch viele Links von starken Seiten (mit hoher Link POP, hohem PR, etc.) sorgen für Misstrauen bei dem Suchmaschinenriesen und könnten als gekauft verdächtigt werden. Ebenso verhält es sich mit reziproken Links, von denen man früher glaubte sie würden sich lediglich aufheben. Sie können seit dem Panda-Update für schlechtes Ranking sorgen oder gar zu einer Abstrafung führen.

"Am sichersten ist es
 durch guten Content Backlinks zu generieren"

Vermeiden lässt sich dies, indem man streng darauf achtet natürliche Links aufzubauen. Es ist nachhaltiger und besser mehr Arbeit in guten Content zu investieren als in die Suche nach möglichen Backlinks durch Linktausch, Gastbeiträge oder sonstige zum Teil zweifelhafte, Methoden. Guter Content sorgt meist von alleine für Backlinks, welche dann automatisch natürliche Strukturen aufweisen. Steckt ein Projekt noch in den Kinderschuhen, kann man z.B. themenrelevante Blogs durch eine kurze E-Mail oder ein Kommentar auf eigene gute Inhalte aufmerksam machen. Wer möchte kann dann darüber berichten und so den Stein ins Rollen bringen.

Elementstuffing und Contentqualität

Ein weiteres beliebtes Hilfsmittel von SEO’s ist das häufige Verwenden von suchmaschinenrelevanten Elementen wie H1/H2 Überschriften, Listen und <b> Tags. Google hat diese Tags in seine Kriterien aufgenommen, um einen natürlich geschriebenen Text richtig einordnen zu können. Wenn man nun versucht diese Mittel exzessive einzusetzen, kann es sich negativ auf die Webseite bei der Platzierung auswirken.

Auch hier gilt es diese Mittel der Hervorhebung für Suchmaschinen für wirklich wichtige Textpassagen zu verwenden und nicht zu übertrieben auf Keywords anzuwenden. Schreibt man seine Texte für den Leser statt für die Suchmaschine erreicht man auf Dauer mehr.

"Schreibt Texte für den
 Besucher nicht für Google!"

Parallel zum Elementstuffing erkennt Google mittlerweile auch die Qualität von Texten immer besser. Deshalb werden Websites und Blogs mit minderer Textqualitat nach und nach verbannt.

Wie vermeidet man aber nun schlechten Content?

In erster Linie sollte man sich bewusst werden, dass man für den Leser schreibt und nicht für Google. Weiterhin ist es wichtig dem Leser einen Mehrwert zu bieten und nicht zu lange um den heißen Brei herumzureden. Eine entsprechende Formatierung des Textes hilft ebenso den hochwertigen Inhalt gut zu präsentieren.

Fazit:

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich Manipulationen langfristig überhaupt nicht rentieren! Googles Ziel ist es, dem Nutzer das bestmögliche Ergebnis für seine Suche zu geben. Konzentriert man sich ebenfalls darauf, sollte alles andere mit der Zeit von alleine kommen.

Anzumerken ist noch, dass eine Abmahnung meist nicht einen Grund hat, sondern oft viele nicht legitime SEO- und Linkbuilding-Maßnahmen betrifft.

 

 

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