In 5 einfachen Schritten zum (fast) perfekten Blogartikel

In 5 einfachen Schritten zum (fast) perfekten Blogartikel

Heute geht es um die Frage, die sich jeder Blogger früher oder später stellt: Wie schreibe ich richtig gute Blogartikel? Angeregt durch die Blogparade von Martin Grünstäudl werde ich in diesem Blogartikel meine Rezeptur für gute Blogartikel zum Besten geben.

In 5 einfachen Schritten zum (fast) perfekten Blogartikel

Wie entscheidest du, ob du einen Blogartikel lesen solltest oder nicht?

Wie interessant oder nützlich ein Post ist, entscheiden auf den ersten Blick zwei Dinge: das Beitragsbild und die Überschrift. Es ist im Prinzip ganz einfach: Informationen aus Bilder kann unser Gehirn schneller verarbeiten als durch andere Kanäle. Schneller bedeutet mit weniger Aufwand und deshalb sucht das Auge nach einer visuellen Orientierung im Artikel, bevor die Schrift und andere Eindrücke verarbeitet werden. Mit der Überschrift verhält es sich ähnlich. Diese muss die Frage nach dem Mehrwert und dem Aufwand beantworten und zwar sofort!

Und umgekehrt: Wann lohnt es sich nicht, mit dem Lesen eines Blogartikels zu beginnen?

Wenn der Autor Bandwurm-Überschriften produziert, ohne dass dem Leser klar wird, was Ihm das Lesen bringen soll, hat er schon verloren. Die Zeit ist ja bekanntlich ein knappes Gut. Bilder sind in so einem Fall ganz hilfreich. Natürlich kann man nicht zu jedem Artikel-Thema ein passendes Bild finden. Die Überschrift muss aber stimmen!

Was muss ein Blogartikel beinhalten / wie muss er sein, damit er deiner Meinung nach als gut bezeichnet werden kann?

Wie schon oben erwähnt, muss der Artikel auf jeden Fall eine starke Überschrift haben. Was geht dabei im Leser vor? Als erstes stellt er sich ( meistens unbewusst) folgende Frage: Ich soll also dem Autor jetzt meine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken und was bekomme ich dafür? Als Blogger muss man dafür ein paar gewichtige Argumente liefern und das am besten kurz und knapp. Die Überschrift ist das A und O von Online- und Offline-Texten. Danach geht’s ans Eingemachte und jeder Blogger hat da so seine eigene Strategie und seinen unverwechselbaren Stil. Wichtig ist, dass die Fragen des Lesers beantwortet und das Versprechen gehalten werden, schließlich hattest du als Autor ein Deal mit dem Leser 😉 Die wichtigsten Punkte sollten außerdem in leicht verdaulichen Happen serviert werden. Zum Abschluss des Blogartikels ist es nicht verkehrt seine wichtigsten Thesen und Gedanken kurz zusammen zu fassen und zu wiederholen. So bleibt das Ganze besser hängen!

Was sind die Hauptgründe dafür, dass du mitten im Artikel aufhörst zu lesen?

Wann höre ich auf zu lesen? Logisch: Wenn ich fündig geworden bin oder eben nicht! Hinzu kommt noch, dass man mit einem Blogartikel manchmal ziemlich überfordert ist. Besteht so ein Text aus trockenen, bis in die Unendlichkeit verschachtelten Sätzen, macht das die Sache eben nicht einfacher. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Je nach dem, was den Leser gerade bewegt, kann ein Artikel gut oder schlecht ankommen. Der Blogger muss seine Leser kennen, dann geht auch meistens nichts schief!

Welche Tipps hast du generell fürs Schreiben von Blogartikeln?

  • Investiere mehr Zeit in die Überschrift und versprich dem Leser darin sein Problem zu lösen oder seine Frage zu beantworten!
  • Sei in deinen Texten kurz und bündig und überfordere deine Leser nicht! Konzentriere dich auf wenige Ideen und Gedanken. Denk daran, weniger ist mehr!
  • Halte dein Versprechen und biete eine Lösung an. Beantworte eventuelle Fragen, so dass sich der Leser nicht hintergangen fühlt!
  • Fasse am Ende alles Wichtige noch einmal kurz in 2-3 Sätzen zusammen, auch Leser sind oft vergesslich!;)
  •  Experimentiere, teste und suche deinen eigenen Stil, nur so kommt man vorwärts, auch beim Schreiben von Blogartikeln!

Hast du Beispiele echt genialer Blogartikel, die du näher analysieren möchtest?

Es gibt viele gute Blogs und deshalb auch viele richtig gute Blogartikel, sodass die Wahl recht schwer fallen sollte. Ich mache das deshalb anders. In diesem Beitrag habe ich versucht auf meine eigenen 5 Tipps zu achten, um nach meiner Definition einen guten Blogbeitrag zu erstellen. Gehen wir also davon aus, dass dieser Blogartikel gelungen ist und nehmen ihn genauer unter die Lupe, um zu sehen ob die Theorie auch aufgeht:

  • Knackige Überschrift, die dem Leser Mehrwert verspricht: „In 5 einfachen Schritten zum (fast) perfekten Blogartikel“
  • Kurz und strukturiert schreiben: Anhand von 6 Fragen wurde dieser Text strukturiert. Die Antworten sind kurz und verständlich.
  • Lösung anbieten: Die 5 Tipps geben eine Lösung für die Frage wie man gute Blogartikel schreiben kann.
  • Fazit: Diese Analyse ist so eine Art Zusammenfassung der wichtigsten Punkte.
  • Eigener Schreibstil: Ich habe diesen mehr oder weniger experimentellen Blogbeitrag absichtlich offline und ohne Recherche geschrieben. Somit fiel es mir nicht schwer, sich selbst treu zu bleiben.

Zum Schluss möchte ich Martin für die spannenden Fragen danken!

Hast du vielleicht auch einen Tipp, wie man richtig gute Blogartikel schreiben kann? Dann her damit! 😉

andreas

Webworker aus Überzeugung...

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Comments

  • […] Andreas von in2web.de: In 5 einfachen Schritten zum (fast) perfekten Blogartikel […]

  • Martin Grünstäudl

    Hallo Andreas,

    danke für deinen Beitrag zur Blogparade 🙂

    Das mit den Überschriften kann ich voll unterschreiben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Artikel mit Überschriften, die gut ankommen, bis zu 5 Mal so oft gelesen werden, wie der Durchschnitt meiner Artikel (und zwar ohne Google-Traffic, also nur Stammleser und Verlinkungen). Leider kann man im Voraus nie 100%ig sagen ob die Überschrift ein Knaller sein wird oder nicht. Bemühen sollte man sich dennoch 🙂

    Liebe Grüße und schönes Wochenende!
    Martin

    • Andreas Nejbert

      Hi Martin,
      das stimmt, ich denke ein bisschen Glück gehört wie immer dazu! 🙂

      Viele Grüße!

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