Tipps für Selbstständige in Frankfurt (und anderswo) – 5. Tipp: Elevator Pitch und Slider Gestaltung

Der heutige Artikel in unserer Artikelserie „Tipps für Selbstständige in Frankfurt (und anderswo)“ behandelt das Thema: Elevator Pitch und Slider Gestaltung. Neben Content Marketing, Onpage-Optimierung und Online-Marketing ist es ebenso wichtig den Kunden auf seiner Seite zu überzeugen. Für viele Gründer ist der Begriff „Elevator Pitch“ nichts Neues. Jeder der Selbstständig ist, kennt das: Wenn man unterwegs ist, kann es wichtig sein, seinem Gegenüber erklären zu können, was man als Selbstständiger so macht, und zwar so kurz und knackig, wie möglich. Dasselbe gilt natürlich auch für die eigene Website, mit der man online „unterwegs“ ist. Im Folgenden möchte ich aufzeigen, wie wichtig diese Sachen für die eigene Online-Präsenz sind und wie ein Elevator Pitch und die Gestaltung eines Sliders zusammenhängen.

Hier eine kurze Zusammenfassung der Themen von heute:

  1. Kurze Einführung: Der Elevator Pitch
  2. Online Kommunikation mit einem Slider
  3. Bilder, Texte und Videos im Slider

 

Kurze Einführung: Der Elevator Pitch

Der Elevator Pitch (engl. „Gespräch im Aufzug“) wird für gewöhnlich in Gesprächen mit Kapitalgebern genutzt, um diese in sehr kurzer Zeit von der eigenen Geschäftsidee zu überzeugen. Die Aufgabe eines solchen Vortrags ist, seinem Gegenüber alle für seine Entscheidung wichtigen Infos in möglichst kurzer Zeit zusammenzufassen. Dabei sollte man nicht nur sachlich argumentieren, sondern viel mehr versuchen, seinen Gesprächspartner für seine Idee bzw. sein Angebot zu begeistern. Und genau das ist auch das Ziel eines Kundengesprächs. Sie wollen Ihre Kunden von Ihrem Angebot überzeugen und zum Kauf motivieren. Hier einige zentrale Punkte, über die sich jeder Gründer vor seinem Elevator Pitch machen sollte:

 

  • Was erwartet der Kunde, welche Wünsche, Gedanken, Sorgen und Nöte hat er?
  • Was bieten Sie, um die Wünsche des Kunden zu erfüllen?
  • Warum sind Sie „der Richtige“ bzw. warum ist Ihr Angebot das beste?
  • Wo hat Ihr Gegenüber noch Zweifel?
    • Wie können Sie Ihm diese nehmen?
  • WAS WECKT IN IHREM KUNDEN EMOTIONEN?

 

Die letzte und wichtigste Frage ist die nach den Emotionen. Denn die meisten Kunden lassen sich nicht (nur) mit sachlichen Argumenten überzeugen. Deshalb ist es ganz wichtig als Gründer die Dinge zu kennen, die die Zielgruppe emotional berühren. Was können Sie den Kunden mit ihrem Angebot bieten, was diese Menschen glücklich macht? Wie können Sie Ihre Botschaft mit Emotionen füllen?  Nutzen Sie genau diese Dinge in Ihrem Vortrag. Erhöhen Sie den Herzschlag Ihrer Zuhörer und Sie werden Ihnen mehr Aufmerksamkeit schenken.

Online Kommunikation mit einem Slider

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema und Tipp Nr. 5 für Selbständige aus Frankfurt (und anderen Regionen): Dem Einsatz des Elavator Pitch-Konzepts im Slider. Sie kennen sicherlich unzählige Webseiten, die Slider verwenden. Einige davon gefallen Ihnen und andere wiederum nicht. Warum ist das so? Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, was ein Slider überhaupt für einen Zweck hat. Die Aufgabe eines Sliders in einer Homepage ist, Besuchern eine Übersicht zu geben und sie optimal auf das Angebot vorzubereiten. Doch was heißt das genau? Die Besucher Ihrer Homepage bringen ein gewisses Vorwissen und somit auch bestimmte Erwartungen mit. Ihre Aufgabe ist es nun, eben diese Erwartungen zu nutzen, um auf Ihr Angebot zu verweisen.

Schon jetzt merken Sie, dass die Kommunikation im Slider eng mit dem Elevator Pitch zusammenhängt. Die Gedankengänge, die wir oben für den Elevator Pitch aufgezählt haben, können und sollten auch für den Slider genutzt werden. Einer der am häufigsten gemachten Fehler bei der Gestaltung des Sliders ist, ihn ausschließlich mit Fakten zu füllen. Wie oben schon erwähnt, geht es bei Werbebotschaften weniger um die objektiven Fakten Ihres Angebotes, sondern viel mehr darum, was der Kunde davon hat. Schreiben Sie nicht darüber, was Sie als Dienstleister alles können, sondern zeigen Sie dem Leser, was er mit Ihrer Dienstleistung erreichen kann.

Bilder, Texte und Videos im Slider

Die Bandbreite an Elementen, die Sie nutzen können ist groß. Neben Bildern, Texten und Videos lassen sich auch Buttons und Infografiken im Slider platzieren. Im Folgenden gebe ich einige kurze Tipps für die jeweiligen Inhaltselemente.

Bilder

Bilder sind ein sehr mächtiges Mittel um Emotionen zu wecken. Wählen Sie Ihre  Bilder daher mit Bedacht und fragen Sie Freunde und Bekannte wie diese Bilder in Verbindung mit Ihrem Unternehmen auf sie wirken. Wenn man Bilder mit Texten im Slider verwendet, sollte man darauf achten, dass diese nicht zu viele Details enthalten und somit nicht vom Text ablenken. Bei der Wahl der Bilder ist es nicht wichtig, dass diese zu Ihrem Produkt selbst passen, sondern, dass die Texte mit den Bildern einen Sinn ergeben. Sie können beispielsweise Unternehmensberater sein und in Ihrem Slider mit dem Bild eines Wegweisers (z.B. ein Kompass) arbeiten und im Slogan so etwas stehen haben wie: „Wir helfen Ihnen den richtigen Weg zu finden „.

Texte

Die Texte in Ihrem Slider sollten kurz und knackig sein und keine negativen Begriffe enthalten. Wie oben schon ausführlich erläutert, ist es nur bei bestimmten Marketingkonzepten und Produkten sinnvoll, reine Fakten aufzuzählen. Ihre Texte sollten die Besucher Ihrer Webseite mit positiven Emotionen assoziieren können. Achten Sie darauf, dass die Schriftgröße nicht zu klein ist und die Farbe nicht im Hintergrundbild verläuft. Ein sehr beliebtes Mittel, seitdem sich Flatdesign großer Beliebtheit erfreut, sind leicht transparente Textboxen.

Videos

Immer öfter werden heutzutage Videos oder kleinere Animationen als Slider eingebunden. Das hat den Vorteil, dass der Konbsum für den Besucher einfacher ist, aber auch den Nachteil, dass bei einer schlechten Internetverbindung die komplette Wirkung verloren geht. Haben Sie ein anschauliches Werbevideo, so machen Sie sich vorher auf jeden Fall Gedanken darüber, mit welchen Geräten Ihre Besucher auf Ihre Seite zugreifen. Sollten Ihre Besucher überwiegend über mobile Endgeräte Ihre Webseite besuchen, sollten Sie lieber auf hochauflösende Videos verzichten.

Buttons

Buttons im Slider eignen sich gut, um Kunden schneller auf die jeweilige Unterseite des eigenen Angebots zu führen. Sofern Ihre Texte im Slider ausreichend Informationen zu den jeweiligen Unterseiten geben, machen Buttons durchaus Sinn. Sollte Ihre Startseite allerdings noch Informationen enthalten die relevant sein könnten so platzieren Sie die Links besser danach.

Infografiken und Statistiken 

Auch Infografiken und Statistiken eignen sich (richtig eingesetzt) für die Gestaltung des Sliders. Beachten Sie jedoch, dass hier eine Übersicht gegeben werden soll und nur wenig Zeit zur Verfügung steht. Nutzen Sie aussagekräftige Info-Bilder oder Statistiken, die dem Besucher das Potential hinter Ihrer Dienstleistung bzw. Ihrem Produkt aufzeigen. Statistiken enthalten meistens viel Text – da ist es geschickter, die Bilder im Hintergrund entweder durch eine passende Farbe zu ersetzen oder das Bild unscharf zu stellen.

Zusammenfassung

Alles in allem haben wir gesehen, dass der Elevator Pitch und die Gestaltung eines Sliders vieles gemeinsam haben. In beiden Fällen wollen wir einen Kunden in kurzer Zeit von unserem Angebot überzeugen. Die Vorteile des Sliders gegenüber dem Elevator Pitch sind die gestalterischen Mittel, die uns im Web schnell zur Verfügung stehen. Während wir bei einem klassischen Elevator Pitch primär nur Worte nutzen können, haben wir auf unserer Webseite die Wahl zwischen Bildern, Texten, Videos, Buttons und Infografiken. Diese Mittel helfen einem dabei, die eigene Botschaft emotionaler zu gestalten.

 

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