Was Newslette Abonnenten wirklich interessiert – E-Mail Marketing

Eine der beliebtesten online Marketing Maßnahmen ist immer noch der E-Mail Newsletter. Doch hat sich das Konsumverhalten der Leser durch Smartphones und die vielen Social Media Kanäle drastisch geändert. In diesem Artikel möchte ich deshalb zeigen, was Newsletter Abonnenten wirklich interessiert und wie Sie von diesem Wissen profitieren können.

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Wer glaubt E-Mail Newsletter seien für das online Marketing nicht mehr wichtig, dem wird die folgende Statistik die Augen öffnen. Diese zeigt nämlich das Alter von Internet-Konsumenten, die Newsletter abonnieren bzw. Facebook-Fans und Twitter-Follower sind. Hier sieht man ganz klar, dass in jeder Altersgruppe die Newsletter-Abonnenten dominieren. Doch wie muss man einen E-Mail Newsletter gestalten, damit er auch Beachtung findet? Welche Informationen sind den Lesern in Zeiten der sozialen Medien noch zumutbar? Und wie holt man möglichst viel aus dieser Art des Kundenkontakts raus?

Statistik: Anteil der Internetnutzer (nach Altersgruppen), die Newsletter-Abonnenten, Facebook-Fans und Twitter-Follower sind | Statista
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Die richtige Gestaltung – 5 Tipps

  • Seinen Sie einzigartig!
    Ganz wichtig bei der Gestaltung des Newsletters ist es, ihn an das Design der Unternehmenswebsite anzupassen. Die Leser Ihrer E-Mails sollen wissen und sehen, von wem sie kommt. Wenn Sie Ihre E-Mail erfolgreich gestalten, entsteht bei den Lesern eine Art Branding. Bauen Sie von daher unbedingt Ihr Logo ein und verwenden Sie im Newsletter die gleiche Schriftart wie auf Ihrer Webseite.
  • Mobile First!
    So gut wie jeder ruft seine E-Mails mittlerweile unterwegs auf seinem Smartphone ab. Sobald man einen Moment Zeit hat, sei es nun im Wartezimmer beim Arzt, in der Schlange an der Supermarkt-Kasse oder der Klassiker – im Zug unterwegs zur Arbeit, checkt man seine Nachrichten ab. Und genau da kommen Sie ins Spiel. Die Menschen hoffen auf eine spannende E-Mail, um Ihre Zeit zu vertreiben! Nutzen sie die Chance und Informieren Sie Ihre Leser in dieser Situation über Ihre neuen Produkte und Angebote.
  • Verweisen Sie auf Ihre Social Media Kanäle
    Jeder gute E-Mail Newsletter enthält zum Schluss einen Verweis auf die eigenen Seiten in den sozialen Medien. Geben Sie den Lesern eine Möglichkeit Ihnen zu folgen und mehr über Sie zu erfahren! Ein paar Icons am Ende des Newsletters reichen dazu schon aus. Doch beachten Sie unbedingt, dass Ihre Leser dann auch andere Inhalte erwarten als die, die im Newsletter stehen.
  • Call-To-Action und die eigene Website
    Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Gestaltung des E-Mail Newsletters sind sogenannte Call-To-Action Buttons. Überlegen Sie zunächst welches Ziel der Newsletter hat und verfolgen Sie bei der Gestaltung aller Elemente dieses Ziel. Wollen sie zum Beispiel für ein neues Produkt werben, beschreiben Sie es in der E-Mail und verweisen Sie für Bilder und weitere Infos auf Ihre Produkt-Webseite.
  • Übermäßige Gestaltung
    Die Gestaltung der E-Mails kann leider auch schnell schief gehen, wenn das E-Mail Programm des Empfängers zum Beispiel externe Grafiken blockiert. Hier muss man unbedingt dafür sorgen, dass Alt-Tags gesetzt sind und der Newsletter nicht komplett zerschossen wird, sobald einige Grafiken nicht angezeigt werden.

Der Inhalt – 5 Tipps für einen Newsletter der den Leser wirklich interessiert

Kommen wir nun zum Inhalt. Hier zählt nicht nur was den Leser interessiert, sondern viel mehr wann und wie er es liest. E-Mails und E-Mail Newsletter werden nämlich nicht mehr nur am stationärem Heim-PC gelesen, sondern wie oben schon erwähnt, vor allem unterwegs am Handy oder Abends am Tablet-PC. Die folgenden 5 Tipps helfen Ihnen herauszufinden, was Ihre Leser wirklich interessiert.

  • Kurze knackige Einleitungen

Verwenden Sie keine langen Einleitungen auf die dann noch längere Texte folgen. Berichten Sie von etwas Neuem und wecken Sie die Neugier des Lesers. Verweisen Sie nach einer spannenden Einführung in ein Thema oder Produkt auf Ihre Unternehmenswebseite. Eine Grundvoraussetzung hierfür ist, dass Ihre Webseite responsive ist, sich also an die jeweilige Bildschirmgröße anpasst. Denn Abonnenten, die unterwegs mehr Zeit haben, verlieren schnell die Lust an Webseiten, die zu lange laden und ständig hin und her gescrollt werden müssen.

  • Berichten Sie nebenbei von alltäglichen Dingen

Beginnen Sie Ihren Newsletter mit alltäglichen Beispielen und leiten Sie so Ihre Texte ein. So werden Ihre Leser sich schon von Anfang an mit Ihrem Inhalt identifizieren, weil jeder es kennt wenn … (genau hier wäre Platz für etwas alltägliches). Newsletter Abonnenten wollen nicht nur informiert werden, Sie wollen auch unterhalten werden. Verpacken Sie Ihre Botschaft oder Ihr Produkt in etwas Unterhaltsames, etwas, wovon Ihre Leser gerne Ihren Freunden erzählen.

  • Motivierende aber nicht naive Betreff Zeilen

Kommen wir zum Betreff eines Newsletters. Amazon, Ebay und viele andere Online Händler verschicken regelmäßig Ihre Newsletter mit Betreffzeilen, die typische Signalwörter enthalten wie: Angebot, Überraschung, persönlich,  kurze Zeit, geheim und viele mehr. Verfallen sie nicht diesem typischen Werbevokabular! Nutzen Sie Ihren Vorteil, dass Sie Ihre Zielgruppe genauer kennen als die großen Online Shops. Passen Sie Ihre Betreff Zeile individuell auf Ihre Zielgruppe an, sodass diese Ihre Nachricht nicht gleich wieder löscht. Der Betreff einer Nachricht ist das, was Ihre Abonnenten, neben Ihrem Namen, zuerst sehen. Dieser Satz entscheidet darüber, ob jemand eine Nachricht liest oder löscht. Und noch ein kleiner Tipp hinterher: Nutzen Sie als Namen in Ihren E-Mails Ihren eigenen Namen statt des Firmen-Namens.

  • Aktuelle Themen

Behandeln Sie aktuelle Themen oder betrachten Sie schon bekanntes aus einer neuen Perspektive. Bieten Sie Ihren Lesern Mehrwert – heißt es in vielen Blog Artikeln zum Thema SEO. Genau das Gleiche gilt überall im Internet. Warum surfen Menschen im Internet oder abonnieren einen Newsletter? Sie wollen etwas von Ihm haben. Bieten Sie Ihren Lesern genau das. Haben Sie immer vor Augen, was Ihre Leser als Mehrwert betrachten und was als Spam.

  • Weniger ist mehr – Werbung

Bestimmt wollen auch Sie Ihren Newsletter primär dazu nutzen, um mehr Kunden für Ihr Unternehmen zu gewinnen. Doch wie viel Werbung darf in so einen Newsletter überhaupt rein? Ein neuer Trend im Online-Marketing ist das Content Marketing, worüber wir auch schon einen Artikel in unserer Artikelserie „Tipps für Selbständige aus Frankfurt (und anderswo) -“ geschrieben haben. Das neue am Content Marketing ist es, Besuchern Mehrwert zu bieten, sich als Profi auf seinem Gebiet zu behaupten und so eine Kundenbeziehung aufzubauen, die zur Konversion führt. Und genau in die selbe Richtung geht auch E-Mail-Marketing seit einiger Zeit. Newsletter Abonnenten werden auf interessante Informationen und Beiträge des Unternehmens-Blogs geleitet, wo sie dann unter anderem auch Produkte des Unternehmens vorfinden. Ein Newsletter, der aus reiner Werbung besteht und bei dem der Leser schon von Anfang an sieht, dass man Ihm nur etwas „andrehen“ möchte, landet ganz schnell im Papierkorb.

1 Antwort

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] kann so eine Website nur gemeinsam mit anderen Werkzeugen entfalten. Betreibt man parallel dazu E-Mail-Marketing, Social Media Marketing und einen Corporate Blog (Content Marketing), ist auch der Output […]

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