Webdesigner aufgepasst – Top 25 kostenloser WordPress-Plugins (Teil 1)

Hallo zusammen! Während der letzten Jahre, in denen ich als Webdesigner interessante und zum Teil knifflige Aufgaben lösen musste, haben mir viele praktische WordPress-Plugins jede Menge Arbeit abgenommen. Genau um diese, in erster Linie kostenlose Helfer, soll es heute gehen (vielleicht kann ich mich auf diese Art bei den Entwicklern bedanken :-)).

Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass WordPress (WP) sich zu einem der beliebtesten Werkzeuge für Webdesigner und Blogger entwickelt hat. Auch wenn die WP-Entwickler einem viele Funktionen und Optionen zur Verfügung stellen, gibt es immer wieder kleine Aufgaben, für deren Lösung es von Haus aus keine Tools gibt. Und genau hier kommen die praktischen Erweiterungen bzw. Plugins ins Spiel.

Schnell installiert (in vielen Fällen kostenlos), kann man damit sein System um zusätzliche Features erweitern, ergänzen und schützen. Für diese Aufgaben habe ich hier eine Art Checkliste mit den Top-Plugins erstellt, die vor allem für Webdesign-Neulinge interessant sein werden. Um das Ganze übersichtlicher zu gestalten, habe ich die jeweiligen Plugins zu folgenden Gruppen zusammengefasst:

„Pflicht“-Plugins – ohne geht es gar nicht

1. Akismet

Mit Akismet sicherst du dich sehr einfach gegen Spam in den Kommentaren ab. Bei diesem Plugin kümmern sich diverse Filter darum, Spam-Nachrichten als solche zu erkennen und es dir mitzuteilen. Spammer nutzen nämlich die Blog-Kommentar-Funktion gerne zur Verbreitung von dubiosen Nachrichten und Links.

Mit Hilfe dieses Plugins musst du nicht jeden Kommentar einzeln prüfen, sondern kannst ihn gleich im Papierkorb verschwinden lassen. Das Akisment-Plugin ist bei einer Standard-WordPress-Installation zwar immer dabei, aber viele Anfänger deinstallieren dieses direkt nach der Einrichtung (weil sie meist nicht wissen, was sie damit anfangen sollen). Alternativ kann man auch das Plugin Antispam Bee von Sergej Müller installieren. Mindestens ein Anti-Spam-Plugins sollte in jedem Fall installiert sein.

https://wordpress.org/plugins/akismet/

https://de.wordpress.org/plugins/antispam-bee/

2. Google XML Sitemaps – XML-Karte der eigenen Wesite

XML-Sitemaps sind dazu da, damit Suchmaschinen-Algorithmen die Struktur und Hierarchie der Website besser lesen können. Das wiederum beeinflusst die Indexierung der Website – was man als angehender (und erfahrener) Webdesigner auf keinen Fall unterschätzen sollte. Mit der Erstellung solcher XML-„Karten“ kommt das Plugin „Google XML Sitemaps“ ganz gut zurecht.

Achtung! Wer SEO-Plugins nutzt, wie z.B. das Plugin „WordPress SEO by Yoast“ oder das „All In One SEO Pack (Beschreibung s. unten), benötigt kein extra XML-Sitemap-Plugin, da diese Aufgabe innerhalb des SEO-Plugins erledigt wird.

https://wordpress.org/plugins/google-sitemap-generator/

3. NextGEN Gallery für die Arbeit mit Bildern

Beim „NextGEN Gallery“-Plugins handelt es sich um ein sehr mächtiges Plugin zur Bearbeitung von Multimedia-Dateien in WordPress, was vor allem für Foto-Websites und Blogs mit vielen Bildergalerien wichtig ist. Mit dem Plugin hat man deutlich mehr Möglichkeiten, um seine Galerien zu managen oder seine Bilder zu optimieren (diese kann man hier z.B. mit einem Wasserzeichen versehen). Wem die Standard-Einstellungen in WordPress nicht ausreichen, der sollte sich das Plugin „NextGEN Gallery“ genauer anschauen.

4. BackUpWordPress Backup Plugin

Sollte bei der Installation oder Anpassung von neuen Themes oder Plugins etwas schief gehen, ist es von Vorteil, wenn man ein Backup der Website/des Blogs gemacht hat und das System wiederherstellen kann. Genau das macht das „BackUpWordPress Backup Plugin“. Die praktische Erweiterung ist sehr einfach aufgebaut: Backups von Datenbanken und Dateien lassen sich hier sowohl manuell als auch als Routine erstellen und exportieren (Dropbox, Google Drive, Amazon S3, FTP, Rackspace Cloud, Windows Azure u. a.)

https://wordpress.org/plugins/backupwordpress/

Technische Optimierung und Geschwindigkeit

5. W3 Total Cache – eines der besten Plugins für’s Caching von Websites

Beim Cache handelt es sich um einen schnellen Zwischenspeicher. Und das wiederum ist für die Verbesserung von Ladezeiten einer Website und damit für’s Ranking essentiell. Den Cache könnt Ihr mit dem beliebten Plugin „W3 Total Cache“ konfigurieren, was aufgrund der Komplexität und der Menge der Parameter nicht trivial ist. Hier sollte man zuerst sicherheitshalber ein Backup seinen Systems erstellen (z.B. mit dem BackUpWordPress Backup Plugin). Da ein ausführliches Tutorial den Rahmen der Plugin-Übersicht sprengen würde, möchte ich an dieser Stelle auf eine schöne Anleitung von Hans Jung von pressengers.de verweisen.

https://wordpress.org/plugins/w3-total-cache/

6. WP Widget Cache für die Optimierung von Widgets

WP Widget Cache übernimmt das Caching der Sidebar, wo Website-Betreiber gerne viele „schwere“ Plugins und Widgets installieren. Damit lässt sich die Belastung der SQL-Anfragen an die Datenbank reduziert und die Ladezeit der Website verbessern.

http://wordpress.org/plugins/wp-widget-cache/

7. WP-Optimize bereinigt die Datenbank von Müll und alten Dateien

Mit diesem einfachen und effektiven WordPress-Plugin lässt sich die eigene Datenbank im Nu aus der Console heraus bereinigen und damit das System optimieren (ohne externen Zugriff auf PHPMyAdmin).

http://wordpress.org/plugins/wp-optimize/

8. WP Smush.it – Komprimierung und Optimierung von Bildern

Webdesigner nutzen heutzutage immer öfter Bilder mit einer sehr hohen Auflösung. Diese sind in der Regel einige MB schwer, was vor allem dann Probleme bereitet, wenn User unterwegs auf die Website zugreifen wollen. Dieses Plugin komprimiert solche Bilder beim Upload ohne die Qualität zu beeinflussen und sorgt demnach ebenfalls dafür, dass die Ladezeiten der Website reduziert werden, was Google mit besseren Platzierungen in den SERPs belohnt.

https://wordpress.org/plugins/wp-smushit/

Suchmaschinen-Optimierung

9. All in One SEO Pack

Ein sehr schönes und übersichtliches Plugin, das euch in erster Linie bei der Onpage-Optimierung unterstützt. Die wichtigsten Eingabefelder hier sind das Description-Feld, das Title-Feld und das Feld für die Keywords. 

https://wordpress.org/plugins/all-in-one-seo-pack/

10. WordPress SEO by Yoast weiß alles über SEO

Hier gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, bis auf die Tatsache, dass man mit diesem sehr beliebten Plugin (Anzahl der aktiven Installation: über 1 Mio.) alle SEO-Parameter einstellen bzw. optimieren kann.

Anmerkung: Die Installation folgender Plugins wird damit überflüssig:

  • WP Robots Txt
  • Breadcrumb NavXT
  • WP No Category Base
  • Google XML Sitemaps
  • WP htaccess Control 

Wenn ihr allerdings das „All in One SEO Pack“ nutzen möchtet, solltet ihr euer System um die oberen Plugins erweitern.

https://wordpress.org/plugins/wordpress-seo/

11. Yet Another Related Posts Plugin (YARPP) – smarte interne Verlinkung

Damit Besucher und Leser länger auf eurer Website verweilen, lassen sich am Ende jedes Blogartikels „ähnliche Artikel“ anzeigen. Für diesen Zweck hat sich das „YARPP“-Plugin gut bewährt, weshalb ich diese Erweiterung jedem Blogger und Webdesigner ans Herz legen möchte. Das Tool analysiert ähnliche Beiträge anhand von Kategorien, Tags und Inhalten und schlägt dem User passende Blogbeiträge vor.

https://wordpress.org/plugins/yet-another-related-posts-plugin/

12. Visual Term Description Editor (TinyMCE) – widme dich deinen Kategorien

Dieses Plugin unterstützt dich bei der Beschreibung und Optimierung deiner Kategorien. Unter anderem kann man damit auch HTML-Code in seine Beschreibungen integrieren. Alles in Allem ein nützliches Werkzeug, um noch etwas mehr aus seiner Suchmaschinenoptimierung herauszuholen.

https://wordpress.org/plugins/visual-term-description-editor/

Gut. Das waren die ersten 12 Plugins, ohne die kein WP-Webdesigner leben kann. Im zweiten Teil geht es dann um weitere 13 WP-Plugins, für die Sicherheit und die Erweiterung des Funktionsumfangs von WordPress.

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