Webdesigner aufgepasst – Top 25 kostenloser WordPress-Plugins (Teil 2)

Webdesigner aufgepasst – Top 25 kostenloser WordPress-Plugins (Teil 2)

Heute kommen wir zum zweiten Teil des Artikels Top 25 kostenloser WordPress-Plugins für Webdesigner. Während es im ersten Part um die technische Optimierung und SEO-Tools ging, schaue ich mir in diesem Beitrag Plugins an, mit denen du deine WordPress-Website bzw. dein System sicherer, stabiler und funktionaler machen kannst.

Zugegeben, WordPress ist schon von Haus aus sehr sicher. Regelmäßige System- und Sicherheitsupdates sorgen in der Regel dafür, dass Websites den aktuellen Standards genügen. Natürlich ist auch hier der menschliche Faktor ausschlaggebend – wer lange und sichere Passwörter verwendet und keine dubiosen Plugins bzw. Themes installiert, kann in den meisten Fällen davon ausgehen, dass das System keinen Schadcode enthält.

Wer sich mehr Schutz und Sicherheit für seine WordPress-Websites wünscht, sollte sich folgende Plugins genauer anschauen bzw. testen:

WordPress-Plugins für mehr Sicherheit und Schutz

13. All In One WP Security & Firewall – umfangreicher Schutz für Websites

Über 200 000 aktive Installationen sprechen wohl für sich: All in One Security & Firewall bietet zahlreiche Sicherheitsprotokolle. Sehr praktische ist z.B. die Möglichkeit, den Namen des Users „admin“ zu ändern (leider trifft man im Netz immer wieder auf WordPress-Installationen und Websites, die als „admin“ Blogartikel verfassen und damit den Hacker-Angriffen Tür und Tor öffnen).

Ebenfalls dabei ist ein Passwort-Generator für sichere Passwörter und eine Firewall. Die letzterer ermöglicht es dir die htaccess-Datei so abzuändern, dass Hacker keine Chance haben, den Code deiner Website zu sehen bzw. für Ihre Zwecke zu verwenden. Außerdem kann das Plugin die Anzahl der gültigen Login-Versuche überwachen und blockiert im zweiten Schritt die IP-Adressen bzw. User, die eine festgelegte Anzahl von Versuchen überschritten haben. Das folgende Video veranschaulicht die zahlreichen Möglichkeiten und Features des beliebten All In One WP Security & Firewall – Plugins:

https://wordpress.org/plugins/all-in-one-wp-security-and-firewall/

14. Shariff for WordPress – datenschutzfreundliche Social Media Buttons

Es gibt inzwischen sehr viele Social Media Buttons sowohl in Form von Plugins als auch in form von Online-Services. Shariff for WordPress von c’t gehört zu den „guten“ Plugins und soll eine datenschutzfreundliche Lösung möglich machen. Im Gegensatz zu „klassichen“ Social Buttons, die Informationen über den User beim Besuch (nicht beim Betätigen des Like-Buttons!) an Facebook und Co. weiterleiten, werden beim Shariff-Plugin erst dann Infos mit den Social Networks ausgetauscht, wenn der Besucher den entsprechenden Content aktiv empfiehlt.

https://de.wordpress.org/plugins/shariff-sharing/

Nützliche Plugins für Webdesigner

15. Broken Link Checker „tötet“ tote Links

Vor allem nach einem Relaunch kann es vorkommen, dass Links bzw. Unterseiten, die man mal angelegt hat, nicht mehr auf dem aktuellsten Stand sind. Mit dem Plugin Broken Link Checker kannst du deine Website durchchecken und tote Links ausfindig machen. Nach dem man diese entfernt und korrigiert hat und ein zweiter Test gezeigt hat, dass es keine weiteren toten Links gibt, kann man das Tool der Übersicht halber deaktivieren oder löschen.

http://wordpress.org/plugins/broken-link-checker/

16. WordPress Importer – Import und Export von WordPress-Informationen und Dateien

Auch dieses Plugin ist ein Muss! Wer eine Website oder einen Blog umzieht und die Seiten, das Menü, die Kategorien, die Tags usw. exportieren bzw. importieren will, kommt an diesem Werkzeug nicht vorbei.

http://wordpress.org/plugins/wordpress-importer/

17. WP Maintenance Mode – smarter Hinweis auf Wartungsarbeiten

Wenn sich die eigene Webseite noch in der Entstehungsphase befindet, gehört es zum guten Ton, dass User darauf hingewiesen werden und auch die Möglichkeit haben, die wichtigsten Infos (z.B. E-Mail-Adresse, Telefonnummer etc.) abzurufen. Für diese Aufgabe hat sich bei uns das Plugin WP Maintenance Mode durchgesetzt, weil es vor allem

  • flexibel in der Anpassung ist (Farben, HTML)
  • einen Countdown Timer hat
  • im responsive Design daherkommt
  • über Social Media Icons und schicke Hintergrund-Optionen verfügt

https://wordpress.org/plugins/wp-maintenance-mode/

(Natürlich gibt es auch hier vergleichbare und beliebte Alternativen wie z.B. das Ultimate Coming Soon Page – Plugin).

Plugins für mehr Funktionen in WordPress

18. Contact Form 7 – das (wohl) beliebteste Kontaktformular für WordPress

Ob für einfache Kontakt-Formulare bzw. Rückruf-Formulare oder für sehr komplexe Bestellformulare, das Contact Form 7 Plugin ist für viele Webdesigner das Mittel der Wahl. Das Tool besticht vor allem durch seinen großen Funktionsumfang für diverse Eingabe- und Auswahlfelder (inklusive Captcha-Erweiterung) und eine einfache, durchdachte Benutzeroberfläche.

http://wordpress.org/plugins/contact-form-7/

19. Shortcodes Ultimate – kostenlose Buttons, Animationen, Slider und mehr

Fakt ist: Es gibt inzwischen sehr viele schöne und dabei kostenlose WordPress-Themes. Oft ist es aber so, dass gerade die Gratis-Themes über wenige bis gar keine Design-Elemente verfügen. Die Vielfalt von Buttons, Tabs, Boxen und anderen Elementen lässt in den meisten Fällen zu wünschen übrig.

Und genau hierfür wurde das Plugin Shortcodes Ultimate entwickelt. Hier findet man über 50 Design-Elemente, die man ganz einfach per Shortcode in seine Seiten, Beiträge und Widgets integrieren kann.

https://wordpress.org/plugins/shortcodes-ultimate/

20. Table of Contents Plus – Inhaltsverzeichnis deines Beitrags

Genau so ein Verzeichnis siehst du ganz oben auf dieser Seite. Zugegeben, dieser Artikel ist relativ kompakt und übersichtlich und der Einsatz von vielen Überschriften und Ihre Strukturierung ist in so einem Fall nicht unbedingt erforderlich. Warum es dennoch sinnvoll sein kann, hängt mit SEO zusammen.

Es ist kein Geheimnis, dass Google lange, gut strukturierte Texte mit besseren Plätzen in den Suchergebnissen belohnt. Mit dem Plugin Table of Contents Plus kann man die H1- bis H6-Überschriften automatisch in einem Inhaltsverzeichnis zusammenfassen und verlinken, was sich durchaus positiv auf die Struktur und Übersichtlichkeit von langen Blog-Artikeln und damit auf SEO auswirken kann.

https://wordpress.org/plugins/table-of-contents-plus/

21. Inline Related Posts – der User bleibt auf der Website

„Was dem User gefällt, das gefällt auch Google“ – so oder so ähnlich lassen sich die zahlreichen Empfehlungen von Google an die Webmaster zusammenfassen. Dabei ist primär die Qualität der Beiträge gemeint. Wer zusätzliche SEO-Punkte sammeln möchte, sollte sich im Rahmen seiner SEO-Strategie das Plugin Inline Related Posts anschauen. Damit lassen sich themenrelevante Beiträge intern verlinken und zwar ganz automatisch. Auf diese Weise kann man nämlich seine Absprungrate mit einem einzigen Plugin deutlich reduzieren.

https://de.wordpress.org/plugins/intelly-related-posts/

22. All 404 Redirect to Homepage – den User umleiten

Der Fehler 404 tritt dann auf, wenn der Besucher einen toten URL eingibt oder einem toten Link folgt. Im Idealfall sollten solche Links ausfindig gemacht und gelöscht bzw. umgeleitet werden (z.B. mit dem oben erwähnten Plugin Broken Link Checker).

Wem das zu aufwendig ist, sollte zumindest dafür sorgen, dass der User in so einem Fall auf der Startseite landet und die Möglichkeit hat, sich weiter mit dem Content zu befassen. Das gelingt am einfachsten mit dem All 404 Redirect to Homepage-Plugin.

https://de.wordpress.org/plugins/all-404-redirect-to-homepage/

23. Max Mega Menu – mehr als ein Menü

Mit Sicherheit hast du schon mal Websites gesehen, die in ihrem Menü nicht nur Links, sondern auch Bilder oder gar Formulare integriert haben. Mega-Menüs sind aktuell im Trend. Wenn auch du ein solches Menü schnell und einfach erstellen möchtest, kann ich dir das Plugin Max Mega Menu von Tom Hemsley empfehlen:

https://wordpress.org/plugins/megamenu/

24. WP-Polls – Umfragen erstellen

Interaktion ist alles. Auch der eigene Blog kann mit Hilfe von spannenden Umfragen attraktiver gemacht und anhand der Daten interessanter und aktueller gestaltet werden. Das Plugin WP-Polls bietet hierfür das nötige Rüstzeug:

https://wordpress.org/plugins/wp-polls/

25. P3 (Plugin Performance Profiler) – welche Ressourcen kosten die Plugins?

WordPress-Plugins sind eine feine Sache. Für nahezu jede Funktion und Aufgabe kann man ein geeignetes Plugin, in den meisten Fällen sogar kostenlos downloaden. Es darf jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass Plugins auch System-Ressourcen beanspruchen. Im Extremfall können sogar die Ladezeiten und die Performance der eigenen Website unter den „unsauber“ programmierten oder zu vielen Plugins massiv leiden. Diese sind also mit Vorsicht zu genießen und nur wenn ein Plugin wirklich Sinn macht, sollte man es auch installieren. Das P3-Plugin hilft dir dabei herauszufinden, welche WordPress-Plugins dein System wie stark belasten.

https://wordpress.org/plugins/p3-profiler/screenshots/

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andreas

Webworker aus Überzeugung...

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